Die aktive Entspannung


Taichi wirkt ohne sportliche Anstrengung dem Streß des Alltags entgegen und schafft neue Energien. Es hält den Körper geschmeidig.

Über Taichi


Taichi ist eine alte chinesische Bewegungskunst, die heute als Entspannungs- und Konzentrationsübung Millionen Anhänger auf der ganzen Welt gefunden hat. Taichi gründet auf der ganzheitlichen Sehweise des alten China.

Die Bewegungen des Taichi sind langsam und fließend. Man lernt, entspannt und doch voller Konzentration zu sein. Taichi wird daher auch als Meditation in der Bewegung bezeichnet. Es kann in jedem Alter ausgeübt werden.

Das Gesundheitsprogramm


Medizinische Untersuchungen in China haben die gesundheitsfördernden Aspekte des Taichi gezeigt. Es kann Atmung, Muskeln, Gelenke, Kreislauf und Diabetes Typ 2 positiv beeinflussen.

Der Weg zum Taichi


Die Basis des Taichi-Trainings ist eine Abfolge von fließenden Bewegungen, die sogenannte Form. Die Bewegungen sind traditionell festgelegt und haben genaue Bedeutungen.

Zunächst werden Grundübungen von Wu Mei Ling unterrichtet, auf die dann die sogenannte 24-er Form des Yang-Stils folgt, die auch als Peking-Form bezeichnet wird. Diese Form wurde in China entwickelt, um auch breiteren Bevölkerungskreisen die Möglichkeit zu geben, Taichi zu lernen. Sie ist gut für den Anfangsunterricht geeignet.
Fortgeschrittene lernen weitere tiefgehende und gesundheitlich wertvolle Formen und Übungen.

Taichi als mentales Training


Besonders beim Lernen der Partnerübungen wird klar, daß Taichi nicht nur körperliche Fähigkeiten fördert, sondern daß es ein Training für die Ganzheit von Körper und Geist ist. Dieser Aspekt des Taichi wird in der Wushu Taichi Akademie gefördert, weil er in vielen Bereichen des Alltags ausgezeichnet anwendbar ist.


Ziele


Vom Äußeren zum Inneren, so sagten die alten Taichi-Meister Chinas. Sie meinten damit den Weg von den äußeren Bewegungsformen, die immer kleiner und unscheinbarer werden, zu den inneren Werten Flexibilität, Weichheit, Ruhe, Sensibilität.
Von der (äußeren) Bewegung zur (inneren) Energie, so drückten sie es auch aus.

Taichi-Stile


Im Laufe der Geschichte haben sich verschiedene Stilarten des Taichi herausgebildet. Sie bauen alle auf denselben Grundprinzipien auf.

Taichi und die Kampfkünste


Taichi ist auch als Kampfkunst bekannt geworden. Es gehört zu den sogenannten „inneren Stilen“, deren Prinzip es ist, körperliche Kraft durch bewußte Weichheit und subtile Techniken zu neutralisieren. Es ist aber nicht nötig, Taichi als Kampfkunst zu erlernen, um aus ihm reichen Nutzen zu ziehen. Wer Interesse hat, kann auch diesen Aspekt des Taichi bei uns lernen.