Wushu Kungfu


Körperbeherrschung und Kampfkunst. Kraft, Schnelligkeit und Ausdruck.

Wushu Kungfu macht Spaß und ist ein Training für Körper und Geist. Vielseitige Bewegungsformen machen richtig fit und bringen ein gutes Körpergefühl. Mehr als Selbstverteidigung.

Was bedeutet das Wort „Wushu“?


„Kampf-Kunst“! Wushu ist der offizielle chinesische Begriff für Kungfu. Wushu führt allerdings wesentlich über den Aspekt der Selbstverteidigung hinaus.

Es ist ein Fitness-Training für den ganzen Körper und für fast jedes Alter - auch „over forty“ kann man noch mit Freude ins Wushu einsteigen. Das liegt an seiner Vielseitigkeit: Kraft, Schnelligkeit, Ausdruck, aber auch Bewegungen, die ans Tänzerische und ans Akrobatische erinnern.

Wushu in der Wushu Taichi Akademie


Am Beginn steht Süd-Shaolin in der Tradition der Familie Wu. Fortgeschrittene können viele, auch ausgefallene Stile und Waffenformen aus dem gesamten Bereich des Wushu lernen. Gürtelprüfungen gibt es nicht.

Geschichtliches


Im Zentrum Chinas, am „Gelben Fluß“, steht die Wiege der chinesischen Kultur. Noch heute ist der Reichtum an Funden aus der Vorgeschichte und der Kaiserzeit überwältigend. Dort wurde am Fuße des Songshan-Gebirges um das Jahr 500 n.Chr. das Shaolin-Kloster gegründet.

Der Legende nach soll dort der indische Mönch Bodhidharma, der den Chan-(Zen–)Buddhismus in China einführte, lange Jahre meditiert und den Mönchen zur Förderung ihrer körperlichen und geistigen Stärke die „Achtzehn Übungen der Lo-Han“ beigebracht haben.

Süd-Shaolin und Nord-Shaolin


Grundlegend ist die Unterscheidung in Süd-Shaolin und Nord-Shaolin-Wushu. Der unterschiedliche Körperbau der Menschen ließ unterschiedliche Bewegungsformen entstehen, ebenso wie das Land, auf dem sich die Kämpfer bewegten.

Ein Bauer in den Reisfeldern des Südens konnte sich schlecht mit akrobatischen Sprüngen und langen Beintechniken verteidigen; er mußte sein Gleichgewicht sichern und kurzen, starken Techniken den Vorzug geben. Bekannte Süd-Shaolin-Stile sind Hung Kuen, Choy Lee Fat, Wing Chun.

Im Norden dominieren lange Techniken und Beinarbeit. Bekannte Nord-Shaolin-Stile sind Changquan (Lange Faust), Tan-Tui-Kung-Fu (Langes Bein), Ditang Quan (Boden-Kung-Fu).
Eine alte Besonderheit sind die Tierstile, wie Kranich, Schlange, Tiger und viele andere.